Weltrekord Abschlussbericht

Die längste Reanimation der Welt

Was ein Wochenende, so langsam haben wir uns alle wieder körperlich erholt, die erlebten Dinge verarbeitet und stecken mitten in der Nachbereitung. Nicht zu kurz kommen darf aber die Danksagung, und diese möchten wir gerne hier mit einem Abschlusstext zum Thema Weltrekord verkünden. 

Vier Tage lang hat uns diese Schnapsidee, wie Toni es so treffend formuliert hat, gekostet, berechnet man Auf- und Abbau dazu. Noch mehr, wenn man auch die ganze Organisation mit einberechnet, aber gut. 

Es waren erfolgreiche Tage, dürfen wir uns schließlich am Ende Rekordhalter nennen. Um diesen Titel, so gut es auch klingt, ging es uns aber eben nie, und auch was diesen eigentlichen Sinn der Veranstaltung angeht, so können wir auch von einem großen Erfolg sprechen. Über 300 Menschen haben sich registriert und geholfen, die Puppe dauerhaft 72 Stunden lang zu reanimieren, Tag und Nacht. Sie kamen am Mittag, sie kamen am Abend, sie kamen mal für einige Minuten und mal blieben sie über Stunden, immer bereit, einzuspringen wenn gerade keiner in Sichtweite war, um weiter zu drücken. 

Das besondere war an diesem Projekt, dass mit den Menschen auch ihre Geschichten kamen. Geschichten über eigenen Berührungspunkte zum Thema Reanimation durch Bekannte oder Verwandte, Geschichten über den ersten Reanimationsversuch seit über 30 Jahren oder ein geteiltes Bewusstsein über die Notwendigkeit des Themas. Wir haben uns über jede einzelne erzählte Geschichte gefreut, über jedes einzelne Gesicht was dort war, über jede einzelne, und sei es auch noch so kurze Teilnahme. 

Wir durften Menschen begrüßen, die noch um 4 Uhr morgens kurz vor der Arbeit vorbeischauten, unseren ältesten Teilnehmer von sportlichen 85 Jahren und unsere Jüngsten Teilnehmer von 16 Jahren mit einem herausragenden Sinn für das, was zählt. Eigentlich wollte ich jetzt alle Organisationen, die zum Unterstützen kamen, einzeln aufzählen, aber es waren wunderbarerweise so viele, dass das den Rahmen sprengen würde. Also die Kurzfassung. 

Danke an den DRK Ortsverein Gruiten und DRK Kreisverband Wuppertal fürs zahlreiche Erscheinen, unseren Kreisverband, welcher auch für die Aufklärung der Ersten Hilfe gesorgt hat, für die Feuerwehr Wülfrath sowohl der Freiwilligen als auch der Hauptamtlichen Kräfte, dem THW Heiligenhaus/ Wülfrath, der APO Bank und der Polizei Mettmann, Bezirksdienst Wülfrath. 

Des Weiteren wurde unser Projekt tatkräftig unterstützt durch die Sparkasse, Edeka Moritz, den Firmen MeetB, Ambu und Pax sowie Würg und dem Zeittunnel. Wie man sieht, sind an solch einem Mammut- Projekt dann am Ende doch deutlich mehr Leute beteiligt als man am Anfang denkt. 

Wir danken euch allen, dass ihr geholfen habt, unser Herzensprojekt umzusetzen und es einen solchen Erfolg habt werden lassen. Es hat unsere Ausbildungszeit hier beim DRK Wülfrath und beim DRK Schwelm noch einmal deutlich besonderer werden lassen und wird ein Moment unter vielen sein, an den wir uns immer zurückerinnern werden. 

Danke an unsere Geschäftsführung und unseren Vorstand, dass ihr alles so fleißig genehmigt und unterstützt habt, danke an unseren Klassenlehrer und Schulleiter und vor allem Danke an alle Freunde, Bekannte und Familie, die Tag und Nacht bei uns saßen und dafür gesorgt haben, dass wir am Ende diese Urkunde in den Händen halten durften.

Antonia Bayertz, DRK Schwelm

Antonia Cestenaro, DRK Schwelm

Noah Anlauf, DRK Wülfrath

Lara Spettmann, DRK Wülfrath

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